Google straft deutsche Linkverkäufer ab

So wie es ausieht hat Google hat gestern abend damit begonnen deutsche Seiten die Links verkaufen abzustrafen. Diversen teils recht prominenten Seiten wurde PR entzogen. Meist ist der Pagerank der Seiten nun minus 2 oder 3.

Auch bei einigen von unseren Seiten wurde der grüne Balken deutlich verkürzt, weil Links über TLA vermietet wurden. Einige prominente Beispiele sind z.B. Golem, Netzeitung, Etracker, Die Zeit usw.

Google zeigt nun also öffentlich das man schon in der Lage ist Linkverkäufer zu entdecken, zumindest einen kleinen Teil. Das Ranking der entsprechenden Seiten ist noch unverändert.

34 Comments

  1. Das ist natürlich eine besonders harte Strafe, wenn sich das Ranking nicht ändert, sondern nur der grüne Balken. 😉

  2. Abwarten, Google offenbar nicht alles auf einmal. Erst der grüne Balken und später das Ranking. Zudem ist für viele ist das Abwerten des grünen Balkens schlimmer als das Abfallen im Ranking 😉

    Gruß Jörn

  3. Sicher sind das harte Strafen …zumindest bringt dir ein PR3 Link sicherlich nicht mehr so viel Einnahmen wie ‘nen 6er 😉

  4. Warum sollte das Ranking der Verkäufer leiden? Würde doch garkeinen Sinn ergeben.

    Viel logischer wäre es doch – wenn überhaupt – Käufer zu strafen. Vor allem aber werden wohl die Links entwertet – die Frage ist, ob darüber hinaus eine Abstrafung der Käufer erfolgt.

    Abgesehen davon ist die Verkürzung des grünen Balkens sehr wohl eine Strafe. Die Seiten haben jetzt auf jeden Fall eine Einnahmensquelle weniger.

  5. @Axel: Wieso ist das eine besonders harte Strafe – genau umgekehrt wird ein Schuh draus. Wenn Google die Sites aus dem Ranking kippen würde, wäre das hart, da dann die Besucher wegbleiben und dreimal darfst Du raten was dann mit der Werbung und den Links passiert. Wenn nur der PR herabgesetzt wird, geht man klar gegen Linkverkauf vor, ohne die Site aber inhaltlich abzuwerten, was absolut Sinn macht.

    @Markus: “Viel logischer wäre es doch – wenn überhaupt – Käufer zu strafen.”
    Nee, das funktioniert so nicht. Die Käufer kennt Google ja nicht, wohl aber die Anbieter – sie stecken in Ihrem Index und haben entsprechenden Pagerank. Wenn man also einem Anbieter das Geschäft vermiest, hat das Auswirkungen auch mehrere Linkkäufer.

  6. Die Pagerank-Reduzierung trifft die Verkäufer schon, da der Pagerank auch Einfluss auf den Linkpreis haben.

    Eine Bestrafung der Käufer ist sicher kaum möglich, da man so den einen oder anderen Wettbewerber ärgern könnte. Wenn überhaupt wird der Link entwertet.

  7. Hmmm, wie sieht das mit trigami etc. Aktionen aus? Mein PR ist nämlich von 4 auf 2 gefallen, und ich habe “nur” Trigami-Rezensionen + Adsense + sonstige Werbung (amazon, affili, zanox…), aber keinen Linkverkauf…

  8. Großes Kino. Da fragt man sich nach dem Sinn und Zweck davon, wenn solche Blogs und Sites runtergestuft werden, denn immerhin kann herrscht sowas wie Rezensionsfreiheit dort… Rein theoretisch müssten dann eigentlich Blogs, die über irgendwelche Produkte schreiben, und dann auf den Hersteller verlinken, doch eigentlich auch “abgestraft” werden, also zumindest wäre das logisch… Oder will Google damit den Leuten, die solche Auftrage via Trigami bekommen, unterstellen, dass die Motivation für das Schreiben von Beiträgen letztendlich das Geld ist? Was ich persönlich extrem anmaßend fände… Wobei das IMHO schon verdammt anmaßend ist, dass eine Suchmaschine darüber glaubt entscheiden zu dürfen, wie viel ein Blog/eine Site “wert” ist, weil sie Geld einnimmt…

  9. nee, ich glaube nicht, dass es Anmaßung ist, wenn ein freies Wirtschaftsunternehmen sich gegen Manipulationen seines Produktes schützt. Nichts anderes sehen wir derzeit. Ich glaube auch nicht dass G das als Abstrafung sieht. Es geht ausschließlich darum, das Linkkaufgeschäft unlukrativ zu machen. Wie will G das anders machen!

  10. Im übrigen wird ja immer wieder geklagt, “dass der größte Linkhändler kleine Linkhändler abstraft”.
    Hier geht es aber um das Kerngeschäft von Google, den SERPs, die durch Linkgeschäfte schlechter und schlechter werden.
    Ich (als User und Webmaster) werde mich jedenfalls nicht ärgern, wenn Linkverkäufern die Geschäftsgrundlage entzogen wird, befürchte aber, dass es dazu nicht kommen wird.

  11. Ist es nicht genau das, weshalb wir alle Googlen, und Yahoo irgendwo im einstelligen Prozentbereich rumdümpelt? Damit eben genau die RELEVANTEN Seiten ein gutes Rating bekommen.

    Wer Textlinks verkauft, der strukturiert seine Seite Cash statt nach Relevanz der Links.

    Denkt dran: Genau das ist Google’s Kapital! Und wer sich jetzt beschwert dass Google genau das macht, was sie besser tun als alle andren, der ist selber schuld.

  12. Ich denke auch, dass der PR nur ein erster Schritt sein kann, denn damit schadet man ja auser auf Linkverkauf spezialisieren Leuten nicht wirklich.
    Der richtige Schritt wird der Eingriff in die Serps sein, denke ich.

  13. […] deutsche Linkverkäufer ab mit einem grossen Echo in den Kommentaren. Marios SEO Radio, der die Sache mit den Abstrafungen zuerst entdeckt hatte. Sistrix News, die gestern Abend schon genüsslich das Downgrade betrachtet […]

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